Spiritualität – Palliative Care – Ethik – Seelsorge

Es ist uns ein besonderes Anliegen Menschen, die in unseren Einrichtungen leben individuell zu begleiten und uns ihrer anzunehmen.

In dieser hochsensiblen Phase des letzten Lebensabschnittes braucht es ganzheitliche Ansätze der Begleitung.

Hierbei haben spirituelle, körperliche, psychische, seelische Anliegen ihren Platz.

Die Fachstelle für Spiritualität, Ethik, Palliative Care und Seelsorge unterstützt die Hilfe im Alter dabei, diesen ganzheitlichen Ansatz zu realisieren und weiterzuentwickeln.

Fachstelle SPES
Spiritualiät • Palliative Care • Ethik • Seelsorge

Baierbrunner Straße 103
81379 München

T (089) 32 29 82 162

Das ist uns wichtig

  • die Vernetzung mit palliativ erfahrenen Hausärzt*innen, Hospizvereinen und Fachdiensten sowie mit spirituellen und seelsorgerlichen Angeboten der jeweiligen Kirchengemeinden
  • die Beratung der Einrichtungen und Teams auf allen Ebenen der Organisation
  • die Pflege und Förderung einer lebendigen Kultur des aufmerksamen Miteinanders in der Gesamtorganisation

Spirituelle Begleitung

Im Alter, vor allem im Krankheitsfall oder in Lebenskrisen, können spirituelle Themen größere Bedeutung erlangen. Mit Fragen nach Sinn und Selbst suchen Menschen Kontakt und Rat, möchten sich mitteilen und hoffen auf Antworten.

In der Pflege orientieren wir uns an den Bedürfnissen und Biografien der Bewohner*innen – ein wesentlicher Teil davon ist für viele eine gute spirituelle Begleitung.

Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch unabhängig der Religion spirituelle Bedürfnisse hat. Diese gilt es aufzunehmen und ihnen Raum zu geben.

Diese Sorge umfasst auch unsere Mitarbeitenden wir kümmern uns seelsorgerisch und stärken sie.

Für die seelsorgerliche Begleitung arbeiten mit ortsansässigen Kirchengemeinden beider Konfessionen, Gemeinschaften anderer Religionen und der Evangelischen Altenheimseelsorge Dekanat München zusammen.

Ethische Fragen

Viele Fragen, die bei der Versorgung auftreten, können wir nicht allgemein beantworten. Beim Finden von individuellen Antworten und Lösungen nehmen wir daher den einzelnen Menschen und sein Umfeld in den Blick. Denn was im Einzelfall Lebensqualität und Würde für das „Leben bis zuletzt“ bedeuten, hängt von den Erfahrungen und Wertvorstellungen jedes Einzelnen ab.
Um auch in besonders schwierigen Situation gute Entscheidungen treffen zu können, nutzen wir die ethische Fallbesprechung mit den Betroffenen in der Situation vor Ort.

Mit Fragen aus den einzelnen Fallbesprechungen, die Auswirkungen auf die Gesamtorganisation haben beschäftigt sich der Ethikbeirat der Hilfe im Alter.

Palliative Care: Leben bis zuletzt

Für ein würdevolles „Leben bis zuletzt“ orientieren wir uns am diakonischen Auftrag, der die Wertvorstellungen und die Lebensqualität jedes einzelnen Menschen in den Blick nimmt. Dabei berücksichtigen wir selbstverständlich auch die Anliegen der Angehörigen.

Nach den Grundsätzen von Hospizidee und Palliative Care sorgen wir dafür, dass sich jede und jeder verstanden und geborgen fühlt, wenn sie oder er schwer krank, gebrechlich oder sehr alt ist.

Unsere Pflegkräfte und Mitarbeitenden setzen die palliative Versorgung und den Hospizgedanken in Kooperation mit Hausärzten und Hospizvereinen oder Teams der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung um:

  • Menschen bis zuletzt in Würde begleiten
  • Schmerzen und Symptome kompetent behandeln
  • Sicherheit und Gelassenheit anbieten
  • Abschied und Trauer gestalten

Wir arbeiten in einem multiprofessionellen Team aus Pflegekräften, Beschäftigungskräften, Hauswirtschaftskräften, Ärzt*innen und Seelsorger*innen. Um die hohe Qualität unserer palliativen Versorgung zu gewährleisten, bilden wir eigene Palliative-Care-Fachkräfte aus und stärken Mitarbeitende durch gezielte Weiterbildungsangebote im Rahmen einer Sorgekultur und der Begleitung am Lebensende.

Alle Schritte am Lebensende werden gemeinsam mit den Bewohner*innen und ihren An- und Zugehörigen abgestimmt.


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